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Datenbrille statt Handy? Für viele vorstellbar

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Der berüchtigte Smartphone-Nacken könnte in den nächsten Jahren verschwinden. Und Fußgänger könnten sich in Zukunft wieder sicherer im Straßenverkehr bewegen, wenn sie ihren Blick beim Laufen nicht mehr nach unten auf ihre Telefone richten müssten.

So gut mir manche der futuristischen Smartphones bzw. deren Nachfolger in einigen Science-Fiction-Serien gefallen, glaube ich doch nicht daran, dass uns Geräte mit dieser Bauform auf viele weitere Jahrzehnte erhalten bleiben. Die Fortschritte sind zu groß, gehen zu schnell voran, als dass ich damit rechnen würde, dass Smartphones ihre derzeitige große Bedeutung noch lange behalten werden.

Die Zukunft auf der Nase

Gut möglich, dass vernetze Brillen à la Google Glass bis Ende des Jahrzehnts ihren großen Durchbruch erleben. Mit dieser Auffassung bin ich nicht allein, wie eine aktuelle repräsentative Bitkom-Umfrage zeigt. Demnach erwarten 26 Prozent der deutschen Smartphone-Benutzer, dass sie ihr Telefon durch eine Datenbrille bis zum Jahr 2030 ersetzen können.

„Smartphones werden in den kommenden Jahren wichtig bleiben, aber immer stärker durch Datenbrillen ergänzt und zunehmend auch ersetzt werden“, argumentiert Dr. Sebastian Klöß, Bereichsleiter für Consumer Technology beim Bitkom. An Augmented-Reality-Brillen, die Informationen in das Sichtfeld projizieren, arbeiten jedenfalls einige Unternehmen. „Nutzerinnen und Nutzer können sich dann etwa Navigations-Hinweise, die Bewertung für ein Restaurant oder Informationen über ein Kunstwerk im Museum in die natürliche Umgebung einblenden lassen“, so Klöß. „Auch an smarten Kontaktlinsen, die Informationen direkt im Sichtfeld einblenden können, arbeiten Unternehmen bereits.“

Smarte Brillen sind indes nur eine Gerätekategorie, die das Smartphone ablösen könnte. Die Smartwatch, derzeit meist mehr eine Ergänzung zum mobilen Telefon, könnte künftig stark an Bedeutung gewinnen. 40 Prozent der Deutschen rechnen der Umfrage zufolge damit. 38 Prozent glauben, dass sprachbasierte digitale Assistenten zu einer Smartphone-Konkurrenz werden könnten – wobei sich die Frage stellt, über welche physische technische Basis diese Assistenten dann im Alltag präsent sein könnten.

Chips in den Körper einpflanzen?

Daran, dass bis 2030 direkt in den Körper der User transplantierte Chips Smartphones ablösen könnten, glauben hingegen nur 6 Prozent. Andererseits gehen 89 Prozent der Deutschen davon aus, dass die Bedeutung von Smartphones zunehmen wird und 73 Prozent glauben, dass die Telefone mehr Funktionen erhalten.

Was glaubt Ihr, welche Rolle das Smartphone im Jahr 2030 spielen wird? Also mit direkt implantierten Chips rechne ich bis dahin noch nicht, dafür ist die Zeitspanne nicht mehr lang genug – falls nicht nächstes Jahr ein UFO auf der Erde abstürzt und die Menschen dadurch in den Besitz überlegener Alien-Technologie gelangen. Aber im Ernst: In einer voll vernetzten Welt der Zukunft haben die Menschen meiner Überzeugung nach nur dann selbst eine Zukunft, wenn sie sich integrieren.

Bis dahin wird es allerdings noch eine ganze Weile dauern und smarte Uhren, Brillen und Kontaktlinsen haben zumindest großes Potenzial, sich auf breiter Front durchzusetzen. Wie schnell das geht, wird viel damit zu tun haben, wie groß die Fortschritte bei der sprachbasierten Steuerung sein werden. Wörter richtig zu erkennen, funktioniert heute schon sehr gut. Wörter richtig zu deuten ist etwas ganz anderes. Ich bin optimistisch, weshalb ich glaube, dass dieses Problem bis 2030 gelöst wird. Dann könnten Geräte ohne (auch virtuelle) Tastatur das Smartphone tatsächlich ablösen.

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