Tag Archive | "digitaler Vertrieb"

Zahlungsbereitschaft für Online-Journalismus gestiegen

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Eine Mehrheit von 60 Prozent der Onliner in Deutschland schließt aus, für Online-Journalismus zu bezahlen. Jeder dritte lässt sich Journalismus im Netz allerdings bereits etwas kosten.

Mit der Frage, ob und wenn ja unter welchen Bedingungen Internetuser bereit sind, für journalistische Inhalte Geld auszugeben, haben wir uns hier im Blog über die Jahre bereits oft befasst. Mit Blick auf die Ergebnisse einer neuen BITKOM-Umfrage zu diesem Thema ist verhaltener Optimismus nicht übertrieben. In der repräsentativen Umfrage des Verbands gaben 34 Prozent und somit jeder dritte Teilnehmer an, im letzten Jahr für redaktionelle Inhalte bezahlt zu haben. Ein Jahr zuvor hatte erst jeder vierte Geld für Online-Journalismus ausgegeben. Read the full story

22 % mehr E-Book-Reader – aber langsameres Wachstum

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Lesen vor Bildschirmen etabliert sich in Deutschland. Das Wachstum im Markt für spezielle E-Book-Lesegeräte hat sich allerdings verlangsamt. Experten erwarten ein Absatzvolumen von 832.000 Geräten. Read the full story

Zeitungen: Mehr Apps für Tablets als für Smartphones

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Die Zeitungsverlage investieren seit einiger Zeit verstärkt in Apps. Laut aktueller Umfrage gibt es derzeit mehr Apps für Tablet-Computer als für Smartphones. Read the full story

Zeitungsverlage investieren in kostenpflichtige Apps

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Die deutschen Zeitungsverlage stellen sich darauf ein, verstärkt kostenpflichtige Inhalte anzubieten. Die meisten Apps werden allerdings für iOS-Geräte angeboten, obwohl es inzwischen deutlich mehr Android-Geräte gibt.

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat diese Woche auf der Konferenz „Digitale Erlösmodelle“ Ergebnisse einer neuen Erhebung vorgestellt. Demnach stecken die deutschen Zeitungen derzeit so viel Geld wie noch nie in den Ausbau des mobilen Geschäfts und bieten inzwischen etwa 400 Apps für Smartphones und Tablet-Computer an. Der Verband führt dazu übrigens eine Übersicht unter www.bdzv.de/zeitungen-online/paidcontent.

Die meisten Zeitungs-Apps gibt es für iOS

Zwei von drei dieser Applikationen sind kostenpflichtig. 60 Prozent der Zeitungs-Apps entfallen auf das Betriebssystem iOS von Apple. Ein gutes Stück weit geht das am Bedarf vorbei, denn inzwischen ist Android auf mobilen Endgeräten das am weitesten verbreitete Betriebssystem. Dem tragen die Verlage allerdings durch verstärke Entwicklung von Android-Apps Rechnung, sodass sich deren Zahl seit letztem Sommer mehr als verdoppelt hat.

Bewegung sieht man auch auf der Nachfrageseite: „Die Entwicklung stimmt die Branche optimistisch. Die Bereitschaft, für digitale Ausgaben zu bezahlen, ist da. Aber sie ist noch ausbaufähig“, unterstrich Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der BDZV-Geschäftsleitung. Diese Daten seien ein klares Zeichen dafür, dass die Verlage nicht mehr nur auf Apple als Vertriebspartner setzen.

Bundles sind weitverbreitet

Die Untersuchung ergab darüber hinaus, dass viele Zeitungen ihre Apps im Bundle anbieten. Weit verbreitetet ist die Vermarktung der digitalen Inhalte zusammen mit der Printausgabe sowie zusammen mit einem geeigneten Endgerät, also vor allem zusammen mit einem Tablet-Computer oder aber einem E-Book-Reader. Vor diesem Hintergrund ist man beim BDZW davon überzeugt, dass die Verbreitung kostenpflichtiger mobiler Zeitungsinhalte deutlich zunehmen werde.

Die Verlage erweitern im Zuge des Ausbaus beim Vertrieb digitaler Inhalte nicht selten ihr Themenspektrum. Neben zeitungsnahen Themen nehmen sie auch Themengebiete wie Gesundheit, Kultur, Fußballvereine, Wandertouren oder Verkehr in ihr Portfolio auf. In der aktuellen Erhebung wurden mehr als 70 Apps zu solchen Spezialthemen gezählt.

Koppelung der Inhalte an ein Betriebssystem ist ein Fehler

Seit Jahren schreibe ich hier, dass ich solche Kombi-Angebote aus digitalem Zeitungs-Abonnement und Endgerät für eine ausgezeichnete Lösung halte. Noch wichtiger wäre derzeit indes, nicht weiter potenzielle Abonnenten auszuschließen, weil diese das „falsche“ Endgerät besitzen. Nachdem die von mir abonnierte Zeitung letztes Jahr eingestellt wurde, habe ich zwar eine brauchbare Alternative gefunden. Doch obwohl man dort auf eine Online-Only-Strategie setzt, gibt es bislang weder für mein Tablet noch für meinen E-Book-Reader ein Angebot.

Verstärkt Android-Apps zu entwickeln, dürfte dieses Problem der Verlage zwar entschärfen, aber den mobilen Vertrieb an bestimmte Betriebssysteme zu koppeln, halte ich dennoch für einen Irrweg. Mobile Websites, die auf verschiedenen Displaygrößen gut aussehen (Stichwort Responsive Webdesign) halte ich für einen besseren Weg. Auf zu vielen Apps (nicht nur von Zeitungsverlagen) ist das Leseerlebnis insgesamt nicht besser als auf einer für mobile Geräte optimierten Website.

Was bevorzugt Ihr, und wie steht es um Eure Zahlungsbereitschaft?

E-Book-Käufe haben sich mehr als verdoppelt

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Im letzten Jahr wurden in Deutschland mehr als doppelt so viele E-Books gekauft wie ein Jahr zuvor. Ihr Umsatzanteil am Gesamtmarkt lag damit aber trotzdem erst bei 2 Prozent. Read the full story

Zeitungen im Netz: Zahlungsbereitschaft überraschend hoch – unter Bedingungen

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Bezahlen für Online-Inhalte von Zeitungen, das kann sich laut einer aktuellen Umfrage schon jeder dritte Bundesbürger vorstellen. Das gilt für die meisten Zahlungswilligen indes nur unter der Bedingung, erkennbaren Mehrwert zu erhalten. Read the full story

60 Prozent Umsatzplus bei Kauf-Downloads

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Medieninhalte aller Art vor dem Download zu bezahlen ist für viele Verbraucher in Deutschland ganz selbstverständlich geworden. Die GfK geht für 2012 von Umsätzen im Download-Bereich in Höhe von 392 Millionen Euro aus. Das wäre ein Plus von 60 Prozent gegenüber 2011. Read the full story

Rekordzuwachs bei legalen Musikdownloads

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Die Nachfrage nach legaler Musik aus dem Internet ist letztes Jahr um 40 Prozent gewachsen, so stark wie lange nicht mehr. Der Umsatz stieg auf 112 Millionen Euro. Dieses Jahr wird ebenfalls mit einem kräftigen Plus gerechnet. Es kaufen deutlich mehr Männer als Frauen Musik über das Netz. Read the full story

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