Traditionelle Verzeichnismedien als Apps erfolgreich

Geschrieben von am 28. Oktober 2009 in Kategorie Web 2.0

Bekannte Verzeichnis- und Auskunfstmedien schaffen den Sprung ins mobile Internet: Lokale Suchanwendungen, die auf Smartphones installiert werden, stoßen auf großes Nutzerinteresse. Im App Store zählen die Programme zu den beliebtesten Service-Angeboten. Mit der zunehmenden mobilen Internetnutzung steigt das Interesse, sich unterwegs mithilfe solcher Angebote zu informieren.

GelbeSeiten, DasTelefonbuch, 11800, klicktel.de, meinestadt.de und GoYello sind mit ihren Apps besonders auf dem iPhone erfolgreich, bei dem es die User gewohnt sind, für alle möglichen sinnvollen und unterhaltenden Zwecke kleine Programme aus dem App Store herunterzuladen. Seit Einführung der entsprechenden Apps im Februar wurden diese Such-Anwendungen über 1,1 Millionen Mal von iPhone-Nutzern downgeloadet. „Das zeigt deutlich, dass die Verzeichnismedien mit all ihren lokalen Features und Angeboten auch in dieser neuen mobilen Umgebung viel genutzt werden“, freut sich Rhett-Christian Grammatik, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien e.V (vdav). Die Apps von meinestadt.de und DasTelefonbuch gehörten lange Zeit zu den gefragtesten Gratis-Angeboten ihrer Art. Allerdings spielen die gedruckten Verzeichnisse für die Suche nach Firmen und Adressen insgesamt immer noch eine große Rolle.

„Auskunfts- und Verzeichnismedien sind unentbehrliche Helfer bei der Suche nach Angeboten und Kommunikation und fest im Alltag verankert. Die neuen technischen Angebote und ihre Nutzung zeigen dies eindrucksvoll und geben dazu ganz neue Impulse“, schreibt der vdav in seiner Presseinformation. Der Trend zur mobilen Internetnutzung bringt es mit sich, dass der Abruf lokaler Informationen über Smartphones stark zulegt. „Ob man mit dem Auto, zu Fuß, im Zug oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, der Nutzer kann jederzeit auf aktuelle Adressen, Telefonnummern und die zahlreichen zusätzlichen Features der Angebote zurückgreifen“, erkläutert Rhett-Christian Grammatik.

Eine bedeutende Rolle spielt dabei die in iPhones und viele andere Smartphones eingebaute GPS-Technik, durch die der Standort des Benutzers bei dessen Suche berücksichtigt werden kann. Gerade bei einer Suche nach Geldautomaten, Apotheken oder gastronomischen Einrichtungen kommt dem aktuellen Aufenthaltsort regelmäßig hohe Bedeutung zu. Alleine auf Apps verlassen sich die Verzeichnismedien nicht, sondern sie bieten mit speziellen Mobil-Versionen ihrer Websites wie unter mobil.dasoertliche.de und mobil.meinestadt.de für Handys optimierte Seiten an.

Nutzt Ihr für mobile Suche die eine oder andere Applikation oder verlasst Ihr Euch ganz auf mehr oder weniger optimierte Mobilversionen von Websites? Welche Art von Suchen führt Ihr unterwegs aus?

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  1. telegate startet lokales Mitmach-Portal | TechBanger.de says:

    […] wollen.” Die Online-Nutzung sowie die mobile Nutzung von Verzeichnissen, die übrigens auch als Apps erfolgreich sind, legte im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 38 Prozent […]

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