Adobe möchte ebenfalls ins Office einziehen

Geschrieben von am 15. Juni 2009 in Kategorie Web 2.0

Nicht nur Google möchte sich im Bereich der Office Anwendungen etablieren (wir berichteten am vergangenen Donnerstag)  – nun wildert auch Adobe in diesem Segment. Wie Google setzt auch Adobe auf eine Onlinelösung: Unter Acrobat.com werden mehrere Web-Applications für den Büroeinsatz angeboten.

Allerdings hat man sich im Hause Adobe für einen ganz anderen Weg entschieden. Im Gegensatz zu Google ist das Angebot stark eingeschränkt: Viele Service können nur in limitiertem bzw. einem stark eingeschränkten Umfang genutzt werden – zumindest so lange man keinen Monatsbeitrag entrichtet. Um mit dem Angebot richtig arbeiten zu können, müssen mindestens 14,99 US-Dollar im Monat gezahlt werden; eine uneingeschränkte Nutzung ist ab 39 US-Dollar im Monat möglich. Wer gleich für ein ganzes Jahr im Voraus bezahlt, erhält eine Ermäßigung – dann werden je nach Paket 149 bzw. 390 US-Dollar fällig.

Was das eigentliche Angebot betrifft, so bietet Acrobat.com logischerweise die Möglichkeit, PDF-Dateien online zu erstellen. In der „Free-Variante“ liegt das Limit mit 5 Dateien jedoch sehr niedrig. Ansonsten umfasst Acrobat.com die typischen Anwendungen, die im Office benötigt werden, wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und ein Präsentationstool. Ebenso ermöglicht die Office-Suite Webkonferenzen sowie webbasiertes Speichern und die gemeinsame Nutzung von Dateien.

Ob Adobe mit seiner Office-Suite erfolgreich sein wird? Da gilt es wohl erst einmal abzuwarten – im Lauf der Zeit wird sich zeigen, ob die Nutzer dazu bereit sind, diesen Service zu nutzen und dafür zu bezahlen. Letzten Endes ist nur eines sicher: Microsoft wird sich garantiert zur Wehr setzen.

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