Quelle: Palm
Bisher umfasst das Angebot in den USA rund 600 kostenpflichtige Programme – die Auswahl der einzelnen Apps kann sich übrigens sehr gut sehen lassen. Wie das Unternehmen nun im hauseigenen Blog mitgeteilt hat, soll der App Catalog auch nach Europa kommen. Laut Palm ist das Palm Pre bisher in Deutschland, Großbritannien, Irland und Spanien erhältlich. Allerdings müssen sich die europäischen Palm Smartphonebesitzer noch ein wenig gedulden: Erst ab März soll der App Catalog zur Verfügung stehen.
Ob es Palm damit gelingt, endlich das sinkende Schiff zu verlassen und sich im Smartphone Geschäft wieder zu etablieren, bleibt vorerst abzuwarten. Die großen Erfolge des Unternehmens liegen schon eine ganze Weile zurück und der Wettbewerb ist hart. Immerhin tritt Palm gegen zwei Unternehmen an, die ihre Claims bereits abgesteckt haben und zugleich gute Aussichten genießen: Apple verfügt über eine große und vor allem treue Fangemeinde, weshalb der AppStore mit Sicherheit auch in den kommenden Jahren ordentlich Umsätze erzeugen wird. Bei Google sieht es noch nicht ganz so rosig aus, allerdings verfügt Google über den Vorteil, dass das hauseigene Android Betriebssystem schon bald auf einer Vielzahl an Geräten zur Verfügung stehen wird.
Was die Fangemeinde von Palm betrifft, so ist diese nicht mehr sonderlich groß. Etliche Fans sind zu Apple oder Google gewandert. Weitere Geräte, die auf den Palm App Catalog zugreifen können, stehen auch nicht in Aussicht. Da stellt sich einem die Frage, ob sich Palm wirklich behaupten kann und ob noch Platz für einen dritten App-Anbieter existiert – zumal damit zu rechnen ist, dass mit Nokia ein weiterer sehr starker Player nachziehen wird.
Wie stehen unsere Leser zu diesem Thema – gibt es Leser, die ein Palm Pre besitzen? Würdet Ihr Apps von Palm kaufen?
