Netbook: Psion lenkt ein und gestattet Nutzung des Markennamens

Geschrieben von am 02. Juni 2009 in Kategorie Web 2.0

Es liegt gerade einmal ein paar Wochen zurück, als der ehemaliger Organzier-Hersteller Psion für Schlagzeilen sorgte: Aufgrund der Tatsache, dass Psion die Rechte am Namen „Netbook“ hält, wurden mehrere Blogger abgemahnt. Vor allem Blogger, die den Begriff im Domainnamen verwendeten, mussten mit Abmahnungen rechnen. Grund war einzig und allein der Verstoß gegen die Urheberrechte. Doch schon kurz darauf schaltete sich Intel ein und machte sich für das Netbook bzw. die freie Verwendung des Namens stark.

Es verwundert nicht, dass sich Intel eingesetzt hat, schließlich sind alle Geräte, die umgangssprachlich als Netbook bezeichnet werden (die Hersteller haben den Namen nie verwendet), mit Intel Technik ausgestattet. Der Chiphersteller verlangte die Freigabe des Namens, weil dieser bei Psion überhaupt keine Verwendung mehr findet.

Natürlich hätte der Fall eintreten können, dass Psion erst einmal nicht einlenkt und die Namensrechte behalten möchte – ein langwieriger Rechtsstreit hätte die Folge sein können. Doch nun ist es ganz anders gekommen: Psion hat eingelenkt und gestattet die Nutzung des Namens.

Leider konnte ich bisher keine Quelle ausfindig machen, die wirkliche Details der Übereinkunft benennt, die Psion und Intel getroffen haben. Mich würde es interessieren, ob Intel – und falls ja – wie viel Geld Intel dafür bezahlt hat. Es wäre gut denkbar, dass Psion die Gunst der Stunde genutzt hat. Oder sieht das etwa jemand anders?

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  1. Handy als Terminkalender nutzen | billigberaten.biz says:

    [...] seinen Terminkalender zugreifen. Wenn Flatrates für den mobilen Internetzugang via Handy oder Netbook erst allgemein verbreitet sind, das Internet also immer unterwegs verfügbar ist, könnten [...]

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